Arbeitsblätter


Arbeitsblätter

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Aus dem Vorwort zu den Arbeitsbögen

Die Arbeitsblätter stellen eine Ergänzung zu vorliegenden Programmen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit dar. Dieses zielt primär auf eine Förderung der phonologischen Bewusstheit bereits im Kindergartenalter ab, wie es auch den Untersuchungsergebnissen der Würzburger Arbeitsgruppe von Prof. Schneider entspricht.

Da die Arbeitsanweisungen zusätzlich durch immer wiederkehrende Zeichen verdeutlicht werden, kann auch eine andere Einsatzform gewählt werden. Es ist aber nochmals zu betonen, dass die Kopiervorlagen bewusst nicht als „Ankreuzbögen" konzipiert wurden!

Die Arbeitsblätter beinhalten - abgesehen von in dieser Form nicht darstellbaren Lauschspielen - alle Bereiche der phonologischen Bewusstheit. Die jeweilige Lehrkraft sollte - wie schon oben erwähnt - die Auswahl der Arbeitsblätter individuell auf ihre Klasse abstimmen.

Die Auswahl der Laute erfolgte im Hinblick auf mögliche Wahrnehmungs- bzw. Unterscheidungsprobleme und führt vom Leichten zum Schweren. Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht nicht! Im Vordergrund steht das Erkennen der Lautstruktur der Sprache, allerdings auch die richtige Wahrnehmung und Unterscheidung von Lauten.

Das Aufeinanderfolgen von ähnlichen Lauten (z.B. /f//v/) soll der Lehrkraft die Möglichkeit eröffnen, Schwierigkeiten in der Unterscheidung dieser Laute direkt feststellen zu können.

Ein entsprechendes auf diese Unterscheidung abgestimmtes Training wäre für das jeweilige Kind dann sinnvoll. Unter sprachheilpädagogischen Gesichtspunkten dürften ähnliche Laute nicht direkt aufeinander folgen. Für die Grundschullehrkraft ist die Feststellung von Problemen bei der Unterscheidung von Lauten jedoch von sehr viel größerer Bedeutung. Auch ist zu betonen, dass die Bögen primär für die Grundschularbeit konzipiert wurden!

Die Verknüpfung von Lauten mit Buchstaben empfiehlt sich, wenn die Kinder die Lautstruktur der Sprache e

Der größte Teil der Arbeitsbögen kann durch Ergänzung oder Abwandlung im weiteren Verlauf auch zur Verknüpfung mit Buchstaben genutzt werden.

Das Kopiervorlagenheft enthält 70 Arbeitsbögen. Ein Teil dieser Bögen wurde über das Internet erprobt. Die Erfahrungen mit diesen Entwürfen wurden in die Arbeitsblätter im Heft eingearbeitet.
In der Heftform konnten auch Seitenzahlen und Titel eingefügt werden. Das Inhaltsverzeichnis enthält zusätzlich die Laute, die im Mittelpunkt eines Blattes stehen.

Die Durchführung der Förderung der phonologischen Bewusstheit am Schulanfang ist den Grundschulen in Schleswig-Holstein grundsätzlich freigestellt. Die hohe Zahl der Teilnehmerinnen an den Fortbildungen, die im ganzen Land durch geschulte Multiplikatoren angeboten werden, dokumentiert aber schon jetzt das außergewöhnliche Interesse an dem Förderkonzept.

Dieses basiert sicherlich nicht zuletzt auf den positiven Auswirkungen auf den nachfolgenden Schriftspracherwerb.

Was u.a. die Würzburger Arbeitsgruppe von Prof. Schneider durch ihre wissenschaftlichen Untersuchungen gezeigt hat, ist - bei richtiger Durchführung - auch in der Praxis deutlich sichtbar:

Die geförderten Kinder haben das Prinzip der Laut - Buchstaben - Zuordnung verinnerlicht, was ihnen den Zugang zum Schriftspracherwerb deutlich erleichtert. Sie erraten Wörter nicht, sondern erlesen sie, was die richtige Schreibung unterstützt. Probleme bei der Lautunterscheidung werden quasi „im Keim erstickt". Auch dieses trägt zu einer sicheren Rechtschreibung bei.

Zwar ist die Förderung der phonologischen Bewusstheit kein Allheilmittel, aber die positiven Ergebnisse ermutigen alle Beteiligten den beschrittenen Weg intensiv fortzusetzen.

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